Der M-Zug

Der Unterricht in den M-Klassen wird auf Grundlagen des eigenständigen Lehrplans für den M-Zug der Jahrgangsstufen 7-10 durchgeführt. Die Inhalte der Abschlussprüfung decken sich mit den Anforderungen des neuen Lehrplans.

Wer darf in den M-Zug?

M7: in die Jahrgangsstufe 7 mit einer Durchschnittsnote von mindestens 2,66 aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch im Zwischenzeugnis der Jahrgangsstufe 6 oder in einer sich an das Zwischenzeugnis anschließenden Aufnahmeprüfung nach Abs. 2 oder im Jahreszeugnis.

M8 und M9: in die Jahrgangsstufen 8 und 9 mit einer Durchschnittsnote von mindestens 2,33 aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch im Zwischenzeugnis der vorhergehenden Jahrgangsstufe oder in einer sich an das Zwischenzeugnis anschließenden Aufnahmeprüfung nach Abs. 2 oder im Jahreszeugnis.

M10: in die Jahrgangsstufe 10 mit dem qualifizierenden Abschluss der Mittelschule und einer Gesamtbewertung von mindestens 2,33 in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch oder in einer Aufnahmeprüfung nach Abs. 1; wurde der qualifizierende Abschluss der Mittelschule mit dem Fach Muttersprache erworben, so tritt dieses an die Stelle des Fachs Englisch.

Was bringt der M-Zug den Schülerinnen und Schülern?

  • Sie können innerhalb der eigenen Schulart Mittelschule über vier Jahre konsequent auf den mittleren Schulabschluss vorbereitet werden.
  • Dieser Abschluss ist dem Realschulabschluss gleichwertig und verleiht die gleichen Berechtigungen.
  • Der Unterricht im M-Zug legt seinen Schwerpunkt auf Deutsch, Mathematik und Englisch.
  • Weiterer Schwerpunkt ist das Lernfeld Arbeit-Wirtschaft-Technik und die verstärkte Vorbereitung auf das Wirtschafts- und Arbeitsleben.

Die Vorteile des M-Zuges auf einen Blick:

  • Kein Wechsel der Schulart
  • Kürzere Schulwege
  • Vertraute Unterrichtsmethoden
  • Klassenlehrerprinzip
  • Verstärkte Praxis- und Berufsorientierung