50-Jahr-Feier

Mit einem Festakt ist vormittags am 5. Oktober 2012 in der Aula der Comenius-Schule das 50-jährige Bestehen der Bildungseinrichtung am Harter Weg gefeiert worden. Machen Sie weiter so. Diese Schule ist in Schuss”, legte Festredner Landrat Erwin Schneider den Verantwortlichen ans Herz. Zeitgleich wurde das zehnjährige Bestehen des Fördervereins der Schule begangen.

Durchs Programm führten mit charmant-witzigen Rückblicken auf die vergangenen Jahrzehnte Sandra Ochs und Julian Jepertinger. Zur musischen Umrahmung trug auch die .Allstar”-Band mit, in der auch Bürgermeister Horst Krebes und Schulrat Harald Kronthaler zur Gitarre griffen.

In seiner Ansprache sagte Krebes, auch die Stadt sei als “Sachaufwandsträger“ aktiv und interessiert am Schulgeschehen. Nach den bisherigen Anbau- und Sanierungsmaßnahmen werde die Turnhalle der nächste Schwerpunkt sein. Ausdrücklich dankte er dem früheren Schulleiter Peter Hobby dafür, dass er seinerzeit den Europa-Gedanken etabliert und manches Projekt dazu initiiert habe.

Schulamtsdirektor Harald Kronthaler sagte, an der Comenius-Schule falle es ihm leicht, Glückwünsche zu überbringen – schließlich war er hier selbst als Lehrer tätig. “Hoffentlich gibt es kein Foto, auf dem ich zu erkennen bin”, meinte er augenzwinkernd. Die baulichen Veränderungen seien auffallend, erfreulich sei, dass vieles wie in seiner Zeit erhalten sei: Das engagierte Kollegium, die fördernde Schulleitung und Eltern, die an den schulischen Leistungen ihrer Kinder wirklich interessiert seien.

Landrat Erwin Schneider sprach seinen Vorrednern Kronthaler und Krebes ein Kompliment für ihre musikalischen Darbietungen aus:

Das sei „…ich möchte nicht sagen, ausbaufähig, aber wiederholungsfähig”. Schneider, der gestand, zum ersten Mal an dieser Schule zu sein, sagte, neben den räumlichen Voraussetzungen sei der Geist entscheidend, der an einer: Schule herrsche. Das Schul-Motto, “Miteinander leben lernen”, sei Auftrag und Verpflichtung. Ein gutes Miteinander sei den Verantwortlichen bisher gut gelungen. Er zollte den Schülern Respekt für ihre sozialen Aktivitäten.

Als Vertreter der Schüler traten Deniz Önen und David Giesecke ans Rednerpult. Sie zeigten sich beeindruckt von der Zahl ,,50″: “Hier könnte ja schon meine Oma zur Schule gegangen sein.” Sie kündigten an, wenn in 50 Jahren das IOO-Jährige gefeiert werde, dann wollten sie, dann 65 Jahre alt, dabei sein.

Rektorin Anni Taubmann und Konrektor Roland Stadler blickten zurück auf die Jahre seit 2003 bzw. 2004, als sie ihre Ämter antraten. Sie hätten ein engagiertes Kollegium mit pädagogischem Optimismus, eine schulfreundliehe Elternschaft und politische Verantwortliche vorgefunden, die mit großem Einsatz in die Schule investiert hätten. Sie erinnerten an die zahlreichen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen, aber auch an viele Neuerungen und Projekte, die den Unterrichtsalltag aufwerten sollen. All das sei nur zu schaffen gewesen, weil sich das Kollegium weit über die Pflichtstunden hinaus engagiert habe und weil Bürgermeister und Stadtrat mitgezogen hätten.

 

Der Vorsitzende des Fördervereins, .Klaus Schöler, ließ dessen Werdegang seit 2002 noch einmal Revue passieren: Er sei von damals 32 auf jetzt konstant um 125 Mitglieder angewachsen. In den letzten Tagen seien zwölf neue Mitglieder dazugekommen, so Schöler am Nachmittag bei der Auflösung eines Quizspiels. Wie er bei gleicher Gelegenheit verriet, hat der Verein in den zehn Jahren rund 44 000 Euro für schulische Zwecke akquiriert.

Beim Tag der offenen Tür wurde einer großen Anzahl von Besuchern in vielfältigen Vorführungen gezeigt, welche Projekte an der Schule laufen und wie viel handwerkliches Geschick die Schüler haben.
(nach Alt-Neuöttinger Anzeiger)

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