Jugendsozialarbeit

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Die JaS an der Comenius-Mittelschule Töging am Inn

Bernd Radlmair (Dipl.Soz.Päd.)

Radlmair

Harter Weg 4

84513 Töging am Inn

Telefon: (+49)-(0)171 – 213 68 70

Telefax: 08631 – 99 325

E-mail: jugendsozialarbeit.toeging@kijuhi.awo-obb.de

Büro/ Terminabsprachen: Ich bin Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr in meinem Büro (Raum 20/Obergeschoss) zu erreichen. Eine Terminvereinbarung ist empfehlenswert.

Termine zu anderen Zeiten sind nach Absprache gerne möglich. Auf Wunsch besuche ich Sie auch zu Hause.

 

Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)

JaS ist eine Leistung der Jugendhilfe in der Institution Schule. Gesetzliche Grundlagen ist der § 13 Abs. 1 SGB Vlll, dort heißt es:

„Junge Menschen, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, sollen im  Rahmen der Jugendhilfe sozialpädagogische Hilfen angeboten werden, die Ihre schulische und berufliche Ausbildung, Eingliederung in die Arbeitswelt und ihre soziale Integration fördern.“

JaS soll also helfen, soziale Benachteiligungen auszugleichen und individuelle Beeinträchtigungen zu überwinden. Ziel ist die Förderung der Kinder und Jugendliche um deren Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu unterstützen.

JaS ermöglicht im Einzelfall schnelle und unbürokratische Hilfe vor Ort und in Zusammenarbeit mit anderen Bereichen.

Der AWO Bezirksverband Oberbayern e. V. ist Träger von JaS im Landkreis  Altötting in: Burgkirchen an der Alz , Garching an der Alz , Neuötting (2x), Töging  und Tüssling .

Welche Ziele verfolgt die Jugendsozialarbeit an Schulen?

JaS – Jugendsozialarbeit an Schulen ist eine besonders intensive Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule. Sie soll sozial benachteiligte junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und fördern. Auch bei schwierigen sozialen und familiären Verhältnissen sollen dadurch die Chancen junger Menschen auf eine eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Lebensgestaltung verbessert werden. 

Viele wissenschaftliche Studien und nicht zuletzt PISA zeigen:

Der soziale und familiäre Hintergrund junger Menschen, sowie eine positive Persönlichkeitsentwicklung mit einem förderlichen Umfeld sind in hohem Maße mitentscheidend für den schulischen Erfolg. Deshalb sollen durch eine sinnvolle Ergänzung und enge Verknüpfung von Jugendhilfe und Schule die Chancen, das Wissen und Können junger Menschen in Bayern verbessert werden:

  • JaS nimmt sozial benachteiligte junge Menschen besonders in den Blick,
  • reagiert mit ihren Leistungen auf gesellschaftliche Entwicklungen und
  • stellt eine professionelle sozialpädagogische Hilfe zur Integration dar.
  • JaS leistet einen maßgeblichen Beitrag zur Chancen- und Bildungsgerechtigkeit.

Wer ist die Zielgruppe der JaS?

JaS wendet sich an junge Menschen

  • die Verhaltensauffälligkeiten zeigen, z.B. gehäuftes Schule schwänzen;
  • die wegen ihrer individuellen oder sozialen Schwierigkeiten voraussichtlich keine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle finden;
  • aus Zuwandererfamilien, deren Integration erschwert ist;
  • mit erhöhtem Aggressionspotential und Gewaltbereitschaft;
  • mit Drogenproblemen;
  • mit Versagens- oder Schulängsten,
  • mit mangelndem Selbstwertgefühl etc..

Wie arbeitet JaS?

JaS bringt nicht nur sozialpädagogische Kompetenz ein, sondern agiert mit dem gesamten System der Jugendhilfe. Dies geschieht durch:

  • Beratung und sozialpädagogische Hilfen: In Einzel- oder auch Gruppengesprächen mit den jungen Menschen werden deren Probleme im Alltag, in der Familie, in der Schule oder auch im Übergang in die Ausbildung und in den Beruf besprochen und gemeinsam Lösungswege entwickelt.
  • Soziale Gruppenarbeit und Trainingskurse zur Stärkung sozialer Kompetenzen, insbesondere der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit (Streitschlichterprogramme, Anti-Aggressions-Trainings, soziale Trainingskurse)
  • Elternarbeit: Innerfamiliäre oder erzieherische Probleme erfordern eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und deren Beratung, um gemeinsam Wege, z. B. im Umgang mit Erziehungsschwierigkeiten zu finden. Hierbei können auch weitere Leistungen der Jugendhilfe einbezogen oder angeregt werden.
  • Vernetzung und Koordinierung mit dem Jugendamt (Allgemeiner Sozialdienst, Jugendgerichtshilfe etc.) und Zusammenarbeit mit den Einrichtungen und Diensten der Jugendhilfe (z.B. Erziehungsberatungsstellen, Horten, Jugendzentren) und anderen sozialen Einrichtungen insbesondere mit Angeboten der schulischen Ganztagsbetreuung (offene und gebundene Ganztagsschule), dem Gesundheitswesen (z.B. Drogenberatungsstellen), sowie mit Polizei und Justiz.
    Im Zusammenhang mit dem Übergang von der Schule in den Beruf ist die Kooperation mit der Agentur für Arbeit unverzichtbar.

„Miteinander leben – miteinander lernen !“

Getreu unserem Schulmotto freue ich mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit,

Bernd Radlmair (Dipl.Soz.Päd.)