Übertritte an der Grundschule - eine Frage der klaren Orientierung

Eltern haben das Recht, den Bildungsweg ihres Kindes aktiv mitzugestalten. Die Entscheidung nach der Grundschule für eine weiterführende Schule ist dabei keine endgültige Entscheidung über den zu erreichenden Schulabschluss. Für die einzelnen Schularten gibt es Aufnahmebedingungen. Die Aufnahmebedingungen sollen Eltern helfen, den aktuell richtigen Weg für ihr Kind zu finden. Beim Übertritt von der Grundschule betreffen diese Bedingungen vor allem die Leistungen des Kindes in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht. Sie stellen sicher, dass dem Kind künftig nichts abverlangt wird, was es momentan nicht leisten kann. Die Aufnahmebedingungen klären also, welches Anforderungsprofil und damit welche Schulart dem Kind am ehesten entspricht.

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Ziele in 1-4

 

Jahrgangsstufe 3

Beginn des Unterrichts in Englisch als Begegnungssprache. Die 3. Klasse zählt zur erweiterten Übertrittsphase, in der den Erziehungsberechtigten grundlegende Informationen über das bayerische Schulsystem angeboten werden.

 

Jahrgangsstufe 2

Erlernen der Grundfertigkeiten: Lesen, Schreiben und Rechnen.
Die Flexible Grundschule (Schulversuch) bietet das Durchlaufen der Jahrgangsstufen 1 und 2 in ein bis drei Schuljahren an.

 

Jahrgangsstufe 1

Erlernen der Grundfertigkeiten: Lesen, Schreiben und Rechnen.
Die Flexible Grundschule (Schulversuch) bietet das Durchlaufen der Jahrgangsstufen 1 und 2 in ein bis drei Schuljahren an.



Lernentwicklungs-gespräche


Das dokumentierte Lernentwicklungs-gespräch stellt eine Alternative zum Zwischenzeugnis dar und kann in den Jahrgangsstufen 1 bis 3 durchgeführt werden...

Übertrittsschnitte


Eltern sollten für ihr Kind das Anforderungsprofil wählen, das Erfolgserlebnisse wahrscheinlich macht. Mit dem Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit lassen sich im differenzierten Schulsystem Bayerns Schritt für Schritt weitere Abschlüsse erzielen.